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14. Juli 2012

U23-WM Day 3: A-Finalqualifikation

Veröffentlicht in Wettkämpfe

U23-WM Day 3: A-Finalqualifikation

Bilder vom Halbfinale

Nach dem Ruhetag am Freitag fühlte ich mich am Samstagmorgen nach dem Aufstehen gut erholt und praktisch frei von jeglichen Erkältungssymptomen. Die A-Finalqualifikation, welche ich im Vorfeld der WM zu meinem Minimalziel erklärt hatte, war machbar; das spürte und wusste ich. Aufgrund der Resultate der anderen Vorläufe hatte ich allerdings Respekt vor dem mir unbekannten Ukrainer und dem Deutschen Steinhübel, mit welchem ich mir bereits vor vier Wochen in Ratzeburg packende und ausgeglichene Rennen geliefert hatte. Der ganze Samstag war geprägt von einem leicht seitlich einfallenden, sehr starken Gegenwind, welcher für langsame Zeiten sorgte. Weil der Wind seitlich einfiel, beschloss die Jury, die Bahnen neu zu verteilen und die Vorlaufsieger GER und UKR auf die mit dieser Windrichtung bevorzugten Bahnen 6 und 5 zu setzen, während ich als Vorlaufzweiter die Bahn 4 erhalten sollte.

Der Start um 13:44 Uhr gelang mir wieder ansprechend, wenn auch nicht so gut wie im Vorlauf. Bald etablierte ich mich auf dem zweiten Platz, dicht hinter dem Deutschen und mit einer Länge Vorsprung auf den Ukrainer Igor Khmara. Als wir nach 1500 Metern die Insel links neben der Regattastrecke erreichten, fiel es mir immer schwerer, mit Deutschland mitzugehen und den Vorsprung auf UKR zu halten, denn während diese beiden Boote bereits vom Windschatten der Insel profitierten, fuhr ich weiter im heftigen Gegenwind. Steinhübel konnte sich bis zur Ziellinie noch ein wenig von mir absetzen und das Rennen mit gut 2.5 Sekunden Vorsprung gewinnen, während ich den Ukrainer in Schach hielt und mir mit dem zweiten Rang den Einzug ins A-Finale sicherte!

Wie gross der Einfluss dieser Neuverteilung auf das Rennergebnis war, lässt sich wohl nicht abschliessend beurteilen. Auf jeden Fall musste anhand der Wetterprognosen für Sonntag von einer ähnlichen Situation mit allenfalls erneuter Bahnumverteilung ausgegangen werden – ein Umstand, welcher mir eher Bauchschmerzen bereitete. Vorerst war ich mit der erreichten A-Finalqualifikation jedoch hoch zufrieden. Das Nachdenken über alle Eventualitäten und Möglichkeiten inklusive dem Gewinn einer Medaille, welcher jetzt in greifbarer Nähe lag, liess jedoch nicht lange auf sich warten.

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